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Dr.
W. Häder
Stennertstr.4
Tel.: 02334 / 2006
Fax: 02334 / 445872 |
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Die
Tetanusimpfung
Der
Wundstarrkrampf (Tetanus) entsteht durch
die Infektion mit
dem Bakterium Clostridium tetani. Diese Bakterien bilden ein Gift.
Gelangt dieses Gift auf dem
Blutweg in das Rückenmark wird der Nervenstoffwechsel massiv
gestört.
Das
Nervensystem wirkt nicht mehr hemmend auf die
Muskulatur und es kommt zu Muskelkrämpfen. Im weiteren Verlauf
kommt es zu einem Krampfanfall bei dem sich alle Muskeln zusammenziehen
und nicht mehr kontrollierbar sind. Die Weltgesundheitsorganisation
schätzt die jährlichen Todesfälle auf ca. 1
Mio. Menschen. Auch in Deutschland treten jedes Jahr bis zu 20
Erkrankungsfälle auf.
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Die STIKO (Ständigen Impfkommission am
Robert
Koch-Institut) rät auf eine vorbeugende Immunisierung gegen
den Tetanuserreger (Die Tetanusimpfung).
Für
die Grundimmunisierung werden 3 Impfdosen mit je
0,5 ml Impfstoff verabreicht. Nach jeweils 10 Jahren wird
eine Auffrischimpfung
durchgeführt.
Nach der Impfung sollte auf
übermäßige sportliche Betätigung
für 2 -3 Tage verzichtet werden. Geimpft werden kann
grundsätzlich jeder, ausser
Personen mit akuten Erkrankungen, allergischen Reaktionen nach
vorhergehender Tetanusimpfung.
Bei einigen der geimpften Personen kommt es
zu lokalen
Reizungen an der Injektionsstelle. Selten bildet sich ein kleines
Knötchen oder eine Rötung an der Injektionsstelle. Es
kann auch zu
Allgemeinsymptomen wie Frösteln, Kopf-, Gliederschmerzen,
leichte Temperatur, Appetitlosigkeit, Übelkeit, Erbrechen
kommen. Schwere allergische Reaktionen sind sehr selten. |
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